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PC im Eigenbau
Schritt für Schritt zum eigenen PC

Jetzt ist es soweit. Sie haben das Gehäuse ausgewählt und Ihre Wunschkomponenten beisammen. Was Sie jetzt brauchen ist etwas Zeit und ein wenig Geduld. Versuchen Sie unbedingt statische Elektrizität zu vermeiden, da sie die sensiblen Bauteile beschädigen kann und achten Sie darauf, keine Kleidung zu tragen, die statische Ladung erzeugt, wie beispielsweise ein Wollpullover. Bereit? Dann geht es schon los.

A. Mainboard und Prozessorchip
B. Arbeitsspeicher
C. Gehäuse vorbereiten
D. Mainboard einbauen
E. Grafikkarte einbauen
F. Festplatte einbauen
G. Optisches Laufwerk einbauen
H. Netzteil einbauen
I. Zusammenbau fertigstellen
J. System konfigurieren


A Mainboard und Prozessorchipnach oben

A.1 Das Mainboard vorbereiten
Legen Sie das Mainboard auf eine gerade, nicht-leitende Oberfläche.

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Lassen Sie sich Zeit!
Für den ersten Aufbau eines PC sollten Sie ein paar Stunden einplanen. Wenn Sie übereilt vorgehen und etwas schiefgeht, kann es um einiges länger dauern, den Fehler wieder zu beheben.


A.2 Die CPU unter die Lupe nehmen
Ihre CPU sollte entweder Kontakte auf der Rückseite aufweisen oder über Stifte verfügen, die am unteren Ende überall außer in einem dreieckigen Bereich in einer Ecke herausragen. Vergleichen Sie diese mit dem Sockel auf Ihrem Mainboard, um herauszufinden, in welcher Richtung die CPU passt.

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Die CPU unter die Lupe nehmen


A.3 CPU einsetzen
Heben Sie den Riegel am CPU-Sockel an und klappen Sie die Abdeckung mit dem Scharnier auf. Er passt nur in eine Richtung, kann aber brechen, wenn Sie Kraft ausüben. Setzen Sie ihn vorsichtig in den Sockel, während Sie darauf Acht geben, keinen der Stifte zu verbiegen. Schließen Sie dann die Abdeckung und den Riegel.

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Seien Sie vorsichtig!
Zwängen Sie niemals ein Element in einen Steckplatz und üben Sie mit dem Schraubenzieher niemals zu viel Druck aus. Sollten Sie abrutschen und das Mainboard beschädigen, haben Sie das Nachsehen.


A.4 Wärmeleitpaste
Im Einzelhandel verkaufte CPUs von Intel und AMD werden mit eigenem Kühlkörper und eigenen Lüftern verkauft, wobei Wärmeleitpaste auf der Unterseite des Kühlkörpers im Kontaktbereich mit der CPU aufgetragen ist. Wärmeleitpaste ist für die Verhinderung einer Überhitzung unerlässlich, da sie eine wärmeleitende Schicht zwischen CPU und Kühlkörper bildet und als Füllung funktioniert, damit der Kühlkörper die CPU auch wirklich ohne Zwischenabstand berührt. Wärmeleitpaste gibt es normalerweise in Form eines kleinen Klebepads auf der Unterseite des Kühlkörpers oder in einer kleinen Tube.


A.5 Die Paste auftragen
Wenn Ihre Wärmeleitpaste noch in der Tube ist, müssen Sie eine kleine Menge in der Größe einer Erbse oben auf die CPU (die beschriftete Seite) auftragen und mit einer Art Spachtel, z.B. einer alten Kreditkarte, verstreichen, um den Prozessor mit einer dünnen Schicht zu bedecken. Achten Sie darauf, dass die Schicht gleichmäßig ist und keine Zwischenräume aufweist. Berühren Sie nach Möglichkeit niemals Wärmeleitpasten gleich welcher Art, da dies zu Störstellen in der Schicht führen kann.

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A.6 Den Kühlkörper einsetzen
Kühlkörper werden mit vollständiger Anleitung geliefert, aber sie fallen unter mehrere, von der Art des Prozessors abhängige, Kategorien. Wenn Sie eine Intel-CPU besitzen, verfügt das Mainboard normalerweise über vier Löcher beim CPU-Sockel. Diese dienen zur Halterung des Kühlers. Wenn Sie einen Kühler einzeln gekauft haben, sollten Sie stets darauf achten, dass er zu Ihrer CPU und dem CPU-Sockel passt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Neuerdings verwenden ASUS ROG-Platinen X-Sockel-Adapter, mit denen Sie Ihren LGA 1366-Kühler auch auf neueren LGA 2011-Platinen verwenden können. Bei AMD-betriebenen Rechnern müssen Sie eine Seite der Kühlkörper-Spannvorrichtung in einer Halterung des CPU-Sockels einhaken und anschließend das andere Ende in einer passenden Halterung auf der anderen Seite einklinken. Legen Sie zuletzt den Hebel um, damit der Kühler befestigt ist.

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Den Kühlkörper einsetzen

Die Paste auftragen

Entfernung von Wärmeleitpaste
Sollte eine neue Paste erforderlich sein, befeuchten Sie ein Baumwollpad mit Isopropylalkohol und reiben Sie die Oberfläche sauber. Verwenden Sie keinesfalls Stoff, Zeitung, Servietten oder anderes faserndes oder zerfallendes Material, weil Rückstände die Wirkung der Wärmeleitpaste vermindern.


B Arbeitsspeichernach oben

B.1 Einbau des Arbeitsspeichers
Um beste Leistungen zu erzielen, ist das RAM in zwei (Zweikanal) oder drei (Dreikanal) Modulsätzen einzeln einzusetzen. Die Steckplätze auf dem Mainboard sind in der Regel farblich markiert, um anzuzeigen, welche paarweise zusammengehören. Lesen Sie in Ihrem Mainboard-Handbuch nach, welche Bank zuerst zu besetzen ist.

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Einbau des Arbeitsspeichers


B.2 Einsetzen des RAM
Die unteren Enden der RAM-Steckplätze sind mit einem leitenden Goldüberzug und mit einer kleinen Einkerbung versehen. Richten Sie diese mit dem entsprechenden Vorsprung im Steckplatz des Arbeitsspeichers aus, um das RAM-Modul richtig herum einzusetzen.

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B.3 RAM einrasten lassen
Öffnen Sie jetzt die Clips an beiden Enden des RAM-Steckplatzes. Drücken Sie jede Arbeitsspeichermodule sachte herunter, bis die Clips in eine aufrechte Position zurückspringen und die Module in Position gehalten werden.

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C Gehäuse vobereitennach oben

C.1 Öffnen Sie das Gehäuse
Es wird Zeit, das PC-Gehäuse zu öffnen. Entfernen Sie die Schrauben, die die Seitenwand auf der linken Seite am Gehäuse befestigen und öffnen Sie den Hauptbereich. Finden Sie einen weichen Untergrund und legen Sie das Gehäuse auf die Seite. Räumen Sie Lüfterkabel und zusätzliche Befestigungen zur Seite, um einen freien Arbeitsbereich zu schaffen.

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Verwenden Sie Magnetschrauben­zieher
Ein Magnet-Schraubenzieher verhindert, dass Schrauben herunterfallen. Sie sparen dadurch Zeit und Ärger und können einen möglichen Schaden an der Hardware verhindern. Eine verloren gegangene Schraube innerhalb eines empfindlichen Elements kann zu Kurzschlüssen führen und beim Aufschlagen auf bewegliche Bauteile sogar zum Abriss führen. Magnet-Schraubenzieher sind eine kluge Investition, da sie heruntergefallene Schrauben aus den engsten Ecken hervorholen können.


C.2 Die I/O-Blende
Suchen sind in der Schachtel Ihres Mainboards nach einer mitgelieferten rechteckigen, gepolsterten Abdeckung mit Löchern, die zu den rückseitigen Ports passen. Diese ist auch als RF-Blende bekannt und Ihre Aufgabe ist es, Elemente von elektromagnetischen Interferenzen abzuschirmen. Von der Platzierung her wird die Blende von oben gesehen an der oberen linken Seite des Mainboards angebracht.

Die I/O-Blende


C.3 Blende hoch
Achten Sie darauf, dass die RF-Blende richtigherum nach oben zeigt, und führen Sie sie langsam in die rechtwinklige Öffnung auf der Rückseite Ihres PC-Gehäuses. Es sollte in der richtigen Position einrasten und dort stabil verbleiben.

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Ersatzteile aufbewahren
Nach dem Bau Ihres PCs werden Sie überzählige Schrauben und Befestigungen von Laufwerk-Einschüben haben. Bewahren Sie diese für künftige Zwecke auf, falls Sie aufrüsten oder ein defektes Teil ersetzen wollen.


D Mainboard einbauennach oben

D.1 Vorbereitung des Mainboards
Das Mainboard darf keinen direkten Kontakt mit dem Gehäuse haben, um Kurzschlüsse zu verhindern. In der Schachtel sollte sich ein Paket mit Abstandsbolzen aus Messing befinden, die in Löcher auf der Gehäuserückseite geschraubt werden und das Mainboard abstützen. Die meisten Gehäuse werden heute mit bereits in die Verkleidung eingebauten Abstandsbolzen geliefert, daher sollte dies kein Problem darstellen.

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Fügen Sie eine zweite Festplatte hinzu
Ihr Mainboard hat wahrscheinlich sechs oder mehr SATA-Ports – nutzen Sie sie. Merken Sie sich nur, welche Festplatte wo ist, damit Sie im BIOS die richtige zum Hochfahren auswählen. Haben Sie nur zwei bis drei Festplatten, dann lassen Sie einen Einschub dazwischen zur Verbesserung der Wärmeverteilung frei.


D.2 Wohin mit den Abstandsbolzen?
Wenn Sie Abstandsbolzen einbauen müssen, suchen Sie sechs verstärkte Löcher, die für die Verschraubung des Mainboards da sind. Legen Sie das Mainboard so in das Gehäuse, dass die Ports durch die RF-Blende gehen, und markieren Sie die Lochpositionen. Diese Löcher entsprechen den Markierungen auf der Leiterplatte des Mainboards, die normalerweise zur besseren Sichtbarkeit golden eingeätzt wurden.

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D.3 Abstandsbolzen einschrauben
Entfernen Sie das Mainboard und sehen Sie nach, wo sich die Schraublöcher befinden. Sie sollten mit sechs Löchern auf der Gehäuserückseite auf einer Höhe sein. An diesen Stellen werden die Abstandsbolzen eingesetzt.

D.4 Mainboard einsetzen
Setzen Sie das Mainboard nun sachte so zurück in das Gehäuse, dass es auf den Abstandsbolzen aus Messing aufliegt und die Ports auf der Rückseite durch die RF-Blende passen. Achten Sie darauf, dass die verstärkten Schraubenlöcher auf einer Höhe sind, bevor Sie zum nächsten Schritt übergehen.

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D.5 Alles festmachen
Eine Schachtel mit Schrauben und Befestigungen sollte Ihrem Gehäuse beigelegt sein. Suchen Sie Rundkopfschrauben heraus, die von der Abmessung her zu den Abstandsbolzen aus Messing passen. Seien Sie vorsichtig und drehen Sie diese nicht zu fest, damit Sie das Mainboard nicht beschädigen.

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Cool bleiben!
Am wichtigsten für einen stabilen PC ist, dass die Elemente kühl gehalten werden. Achten Sie darauf, dass Luft ungehindert durch das Gehäuse strömen kann und dass Lüfter richtig herum eingesetzt sind. Sie sollten auf der Vorderseite des Gehäuses Luft einziehen und je nach Design auf der Rück- oder Oberseite ausstoßen. Vergessen Sie nicht, heiße Luft steigt nach oben. Idealerweise sollten Sie mindestens drei Lüfter im Gehäuse haben: einen vorne beim Einzug, einen hinten beim Ausstoß und einen seitlich beim Einzug oder Ausstoß. Lüfter gibt es in verschiedenen Größen – wir empfehlen 120 mm oder die größte von Ihrem Gehäuse unterstütze Lüftergröße. Achten Sie beim Einbau auf die richtige mit einem Pfeil gekennzeichnete Richtung. Dieser weist in die Strömungsrichtung der Luft.


D.6 Die Steckplätze frei machen
Unter der RF-Blende werden Sie mehrere Metallplatten sehen, die die Erweiterungssteckplätze für PCI Express-Bauteile (wie zum Beispiel Grafikkarten) bedecken. Zur Anbringung der Elemente verwenden manche Gehäuse Schrauben, andere wiederum Befestigungen aus Plastik, für die man kein Werkzeug braucht. Zum Abmachen einfach von Innen abschrauben oder lösen.

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E Grafkikkarte einbauennach oben

E.1 Platz für die GPU
Entfernen Sie die Erweiterungsplatte an Ihrem Gehäuse, die auf gleicher Höhe wie die Spitze des PCI Express-Steckplatzes auf Ihrem Mainboard liegt. Viele mächtige Grafikkarten nehmen inzwischen zwei Steckplätze ein, daher müssen Sie eventuell die Abdeckplatte des Steckplatzes daneben entfernen. Zwei Steckplätze benötigen beispielsweise ASUS Direct CU II-Karten wie die HD 7950 Direct CU II TOP, und Spitzen-Karten wie die ROG Mars II sind so hoch, dass Sie drei benötigen. Vergessen Sie auch nicht, dass Grafikkarten inzwischen 10 Zoll lang sind, und schaffen Sie in Ihrem Gehäuse ausreichend Platz.


E.2 Grafikkarte einsetzen
Setzen Sie nun die Grafikkarte so ein, dass ihre Anschlussseite in den Steckplatz passt, den Sie auf der Rückseite des PCs geschaffen haben. Die Reihe der goldenen Anschlüsse muss dabei in den PCI Express Port passen. Drücken Sie die Karte sanft, bis der Clip auf der rechten Seite des Ports einrastet.

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Grafikkarte einsetzen


E.3 Alles verschrauben
Achten Sie darauf, dass die Grafikkarte fest an der Rückseite des Gehäuses mit den von Ihnen entfernten Schrauben oder Clips verschraubt ist. Sollte sie sich lösen, würde sie Druck auf den PCI Express Port ausüben und möglicherweise das Mainboard beschädigen.

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F Festplatte einbauennach oben

F.1 Festplatte einpassen
Bei der Verankerung der Festplatte in einen 3,5 Zoll-Einschub ist kein Gehäuse ganz identisch wie ein anderes. Entweder lässt sich die Festplatte einschieben und muss direkt an das Gehäuse geschraubt werden oder es müssen zwei Kufen an den Seiten der Festplatte angebracht werden, die sie leicht ein- und ausgleiten lässt. Nehmen Sie die kleinsten zu Ihrem Gehäuse mitgelieferten Schrauben und befestigen Sie damit die Festplatte entweder direkt an ihrer Position oder auf den Kufen, mit denen sie sich einfach in das Gehäuse schieben lässt. Wenn möglich, versuchen Sie die Festplatte unter der Grafikkarte anzubringen, um Spielraum für das Aufrüsten zu behalten.

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Festplatte einpassen


G Optisches Laufwerk einbauennach oben

G.1 Einschübe für optisches Laufwerk öffnen
Die größeren 5,25 Zoll Einschübe für optische Laufwerke sind normalerweise ganz oben am Gehäuse angebracht. Aus ästhetischen Gründen sind diese Einschübe bei neuen Gehäusen verschlossen. Sie müssen sie zuerst aufmachen, bevor Sie ein optisches Laufwerk einsetzen, damit nach Fertigstellung des PCs die Schublade ausfahren kann. Oft bedeutet dies, eine metallene Vorderplatte abzuschrauben, bei den meisten Gehäusen reicht aber ein einfaches Lösen einer Plastikvorrichtung.


G.2 Optisches Laufwerk einfassen
Genauso wie bei Festplatten hängt die Einfassung von DVD- und Blu-ray-Laufwerken vom Aufbau des Gehäuses ab. Einige werden einfach durch die Öffnung auf der Vorderseite geschoben und von Plastikverschlüssen festgehalten, andere wiederum erfordern das komplette Aufschrauben des Gehäuses bis auf die Verstrebungen. Bei vielen ist das Laufwerk erst an Kufen zu schrauben und dann in Position zu bringen.

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G.3 Datenkabel anbringen
In der Mainboard-Schachtel sollte sich ein Satz SATA-Kabel befinden. Es ist wichtig, dass jedes Ihrer optischen Laufwerke (und vergessen Sie nicht, Sie können wahlweise mehr als nur ein Laufwerk hinzufügen) an eines angeschlossen ist und dass das jeweils andere Ende an dem Mainboard steckt.

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H Netzteil einbauennach oben

H.1 Netzteil einsetzen
Führen Sie nun Ihr Netzteil in die Position unterhalb des Mainboards. Es sollte eine kleine Schiene am Gehäuse geben, auf der es aufsitzen und bündig zur Rückseite des Gehäuses geschoben werden kann. Verwenden Sie vier der größten mit dem Gehäuse mitgelieferten Schrauben, um das Netzteil rückseitig festzumachen. Bei einigen Gehäusen wird das Netzteil oben, bei anderen wiederum unten eingebaut.

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Netzteil einsetzen


H.2 ATX-Netzkabel anbringen
Jede Komponente braucht für den Betrieb ein eigenes vom Netzteil ausgehendes Kabel. Folgen Sie unserer Anleitung zu Kabelarten, um festzustellen, welches Kabel an welchen Input angeschlossen wird. Jeder der Stifte hat eine eigene Formgebung, und Sie können somit Anschlüsse weder verkehrt herum noch an eine falsche Stelle stecken.


H.3 Das Mainboard anschließen
Als erstes verbinden Sie den größten kastenförmigen 24-poligen Stromanschluss mit dem Mainboard. Als nächstes bringen Sie den kleineren achtpoligen Block mit am CPU-Anschluss an, das in der Nähe des CPU-Sockels sein sollte und normalerweise zwischen Kühlkörper und RF-Blende liegt.

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H.4 Alles miteinander verbinden
Bringen Sie die SATA-Netzkabel an den Festplatten an und stecken Sie je nach Grafikkarte einen oder zwei sechspolige Stecker in die Grafikkarte. Sie müssen außerdem alle Gehäuselüfter mit dem Mainboard verbinden – einschließlich des Kühlkörper-Lüfters für die CPU. Einige Gehäuselüfter müssen eventuell direkt an vierpolige Molex-Anschlüsse am Netzteil gesteckt werden.

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I Zusammenbau fertigstellennach oben

I.1 Frontanschlüsse verbinden
Während die bisherigen Schritte mehr oder weniger intuitiv zu erledigen waren, widmen wir uns jetzt dem einzigen schwierigen Bauteil – dem Anschließen der vorderseitigen Anschlüsse für den Netzschalter, Reset-Knopf, Betriebs- und Aktivitätsleuchten, Front-Audio, Front-USB sowie weiterer gegebenenfalls bei Ihnen vorliegender Anschlüsse. Achten Sie darauf, den Anweisungen Ihres Mainboard-Hardware-Installationshandbuchs zu folgen. Es verfügt über Abbildungen und farbig gekennzeichnete Darstellungen, die Ihnen zeigen, welcher Anschluss wohin gehört. Auf ASUS-Mainboards gibt es auf der Platine selbst Beschriftungen, die Ihnen hierbei weiterhelfen.

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Frontanschlüsse verbinden

Sollten Sie immer noch unsicher sein, wie der Anschluss gesteckt wird, müssen Sie nur auf das schwarze Drahtende schauen. Dieser schwarze Draht ist immer das „+“-Ende. wenn Sie ihn an das „+“-Zeichen am Mainboard verbinden, werden die Anzeigeleuchten schön aufleuchten!

I.2 Peripheriegeräte anschließen
Haben Sie alles richtig angeschlossen, dann schließen Sie das Gehäuse und befestigen Sie die Seitenplatte mit den von Ihnen anfangs entnommenen Schrauben. Schließen Sie jetzt Bildschirm, Tastatur und Maus an die dafür vorgesehenen Ports auf der Rückseite des PCs an. Nehmen Sie zuletzt das dreipolige Netzkabel, das mit Ihrem Netzteil geliefert wurde, und schließen Sie Ihren neuen PC ans Netz an.


I.3 Die Kabel geordnet halten
Eines der größten Probleme beim PC ist Überhitzung. Um die Luft frei in Ihrem Gehäuse zirkulieren zu lassen, bietet es sich an, lose Kabel mit Kabelbindern aus Plastik oder durch Verdrillung ordentlich aus dem Weg zu räumen und anschließend an einer der senkrechten Verstrebungen anzubringen, die das Gehäuse durchziehen – wie das am Rand der Laufwerk-Einschübe.

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J System konfigurierennach oben

J.1 BIOS starten
Gleich ist es geschafft. Es gibt noch kein Betriebssystem auf Ihrer Festplatte, daher müssen Sie Windows oder ein anderes Betriebssystem Ihrer Wahl installieren. Beim ersten Hochfahren drücken Sie F2 oder Entf (genaue Angaben finden Sie in Ihrem Mainboard-Handbuch), und es öffnet sich der BIOS-Setup-Bildschirm. Suchen Sie ein Feld namens „boot device priority“ und setzen Sie dies auf den Namen Ihres optischen Laufwerks. Vergessen Sie nicht, ASUS-Platinen mit UEFI BIOS erlauben Ihnen bereits vor der Windows-Installation die Steuerung mit Maus und Icons. Dadurch können Prioritäten beim Hochfahren ganz einfach gesetzt werden, da Sie von ansprechenden Geräte-Icons geleitet werden anstelle von generischen, schwer zu behaltenden numerischen Namen.

BIOS starten


J.2 Fertig machen zum Hochfahren
Legen Sie nun den Datenträger für die Installation des Betriebssystems in Ihr optisches Laufwerk, drücken Sie zum Speichern der Einstellungen F10 und starten Sie neu. Ihr Betriebssystem sollte Sie durch einen kurzen Setup-Ablauf leiten, und dann können Sie zum ersten Mal auf Ihren Desktop zugreifen.

Wenn eine Komponente nicht korrekt erkannt wird, probieren Sie, diese in andere Slots beziehungsweise Ports zu stecken.


Wie wird das BIOS zurückgesetzt? Wenn Sie mit den Taktraten der Hardware Ihres PCs gespielt haben oder Ihr PC nicht hochfahren will, versuchen Sie das BIOS (Basic Input Output System) auf Werkseinstellung zurückzusetzen. Sie erreichen dies mittels des CLR_CMOS-Knopfes auf Ihrem Mainboard. Schalten Sie den Strom aus und drücken und halten Sie anschließend den CLR_CMOS-Knopf während Sie den Netzschalter betätigen. Viele moderne Mainboards verfügen über ein Failsafe-BIOS, das sich im Falle eines endgültigen Absturzes aus einer Sicherungskopie wiederherstellt. Informieren Sie sich in Ihrem Handbuch, falls es erforderlich ist. Oder kaufen Sie eine Platine von ASUS, denn so gut wie alle verfügen über einen praktischen Wiederherstellungsknopf auf der Platine.

Fehlerbehandlung
Wenn Ihr eigener PC nicht hochfährt, wird Ihr Mainboard entweder eine Reihe Pieptöne abgeben oder auf einem LCD-Panel eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen anzeigen. Damit wird Ihnen zu verstehen gegeben, an welchem Punkt des Hochfahrens ein Fehler auftrat, zum Beispiel bei der Überprüfung des Arbeitsspeichers oder Prozessors. Es wird ein Hinweis gegeben, welches Element vom Fehler betroffen sein kann. Vor einer jeden Fehlerbehandlung sollten Sie den richtigen Sitz aller Kabel prüfen. Tritt das Problem weiter auf, versuchen Sie Komponenten wie die Grafikkarte ein- und wieder auszusetzen. Scheint es ein sehr ernstes Problem zu sein, dann versuchen Sie bis zum ersten Ladebildschirm zu kommen. Geht dies nicht, könnte ein Fehler mit Ihrem Mainboard vorliegen. Versuchen Sie, das BIOS wie im vorherigen Absatz beschrieben wiederherzustellen.